Garten.

Garten im Frühjahr,
Wunderplatz des Wachküssens.
Ameisen, Gänseblümchen, Moos und Mücken,
Tischtennisplatte, Nistkästen,
Mirabellenblüte
und Hühnereier.

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Ich konzentriere mich darauf, in der Sonne, in all dem Blühen und Summen zu entspannen, meine englische Gartenzeitschrift und „Die Erfindung der Götter“ zu lesen und mich zu freuen. Merlin hilft mir dabei, indem er mir alle 3 Minuten seinen Ball aufs Buch legt.

 

Zeitumstellung

Wir hatten uns zum „Frühstück um 9“ mit Freunden verabredet, ohne an die Zeitumstellung gedacht zu haben. Also waren wir für einen Sonntag ziemlich früh frühstücken und noch früher wach, da sich zwar die Uhr an meinem Handy automatisch umstellt, dabei aber leider den Weckton nicht mitnimmt. Der Wecker für Janes Tablette ging daher wie immer um 6.30 Uhr an, eine Stunde zu früh für die Tablette. Damit, denke ich, habe ich diesmal die Umstellungsanpassungsschwierigkeiten an einem Morgen erledigt.

Am Dienstag muss ich Jane nochmal in die Tierklinik bringen, sie will gar nicht fressen und hat erhöhte Nierenwerte. Gedrückte Daumen, Fernheilung und Sonstiges werden gerne und dankbar genommen.

Das Frühstück war sehr schön und ergiebig, und gleich gehen wir in der milden, leicht diesigen Frühlingsluft ein bißchen wandern und stöbern.

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Fontane-Reminiszenz

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Mitten im Supermarkt glitzert mich der Stechlin an. Ich hocke mich hin (die Flaschen stehen ganz unten) und schüttele eine sacht. Kopfüber. Wie eine Schneekugel. Danziger Goldwasser. (Einmal vor Jahrzehnten probiert, schmeckt mir gar nicht, aber es sieht so hübsch aus. Und, wie gesagt, der Stechlin.)

Hier.

Und jetzt.

Vom Hühnergackern aufgewacht und in den Garten gelockt worden. Überall wächst es. Winzigste Schafgarbenblättchen recken sich aus dem Boden, Gänseblümchen kommen scharenweise ans Licht. Knospen und noch mehr Knospen. Ein Specht hämmert übers Feld hinweg, Blau-, Schwanz- und Kohlmeisen huschen, Fliegen fliegen, Hummeln summen, ich atme, dehne mich und hole ein Ei aus dem Hühnerstall – es gibt Buchweizenpfannkuchen.